05. Februar 2012
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Lorenzo Bucchi...Goalkeeper von Beruf!

Lorenzo Bucchi (Torhüter GC)

Geboren in Rom am 21/11/1983
Mannschaften:
Modena – Ternana – Fidelis Andria- Bellinzona – GC
Grundzüge: 1,86 m gross für 86 kg, Skorpion, liebe Rock – Musik, lesen und surfen

 

Wann hast du entschieden Profi-Fussballer zu werden?
In Wirklichkeit habe ich es nicht entschieden, ich fand es immer toll Fussball zu spielen seit ich klein war und mit der Zeit begriff ich, dass Fussball, auch wenn nicht ohne Mühe, mein Beruf hätte werden können… Ich glaube jedoch, dass es der Wunsch von jedem ist der diesen Sport liebt.

Wer oder Was hat dir bei der Erfüllung deines professionellen Zieles geholfen?
Ich bin stolz sagen zu können, dass ich alles selber erkämpft habe, da ich für eine lange Zeit verschiedene Schwierigkeiten überwinden musste. Zeit in der die Versuchung mit Fussball aufzuhören sehr gross war, da die sportliche Resultate sich verzögerten.

 …Und wenn du nicht Torhüter geworden wärst?
Wenn ich nicht Torhüter geworden wäre, hätte ich wahrscheinlich mein Studium an der Universität schneller abgeschlossen und ich hätte ein „normaler“ Job gefunden.

Was nimmst du aus deiner Erfahrung im Tessin mit, aus professioneller und menschlicher Sichtweise?
Die Erfahrung im Tessin war bis zu diesem Zeitpunkt der schönste Moment meiner Karriere. Ich hatte die Möglichkeit, mit Kontinuität zu spielen und , bis zu diesem Zeitpunkt, unerwartete sportliche Ziele erreichen zu können. (Aufstieg und Liga-Erhalt in der Super League, wie auch ein Schweizer Cup-Final und die Teilnahme am Uefa-Cup)

Du bist also in der Schweiz geblieben. Wie ist für dich das Leben in Zürich?
Zürich ist sicher eine total verschiedene Welt verglichen mit dem Tessin. Es ist eine sehr faszinierende, lebendige Stadt die einem vieles zu sehen und zu unternehmen bietet.
Mir gefällt Zürich sehr. Es besitzt die Merkmale einer Grossstadt, bleibt aber trotzdem überschaubar. Dazu kommt der sehr hohe Lebensstandart! Nur schade ist das Wetter nicht immer das angenehmste. Unter dem menschlichen Aspekt war es eine fantastische Erfahrung: Ich habe wundervolle Menschen kennengelernt, die mich wie zuhause fühlen lassen. Auch im Verein habe ich tolle Mitspieler, die ich wirklich als Freunde bezeichnen kann (was im Fussball eine Rarität ist).

Deine versteckten Träume?
Meine Träume sind sehr einfach: Ich möchte meine sportliche Karriere fortsetzen mit der Hoffnung, viele Erfolge feiern zu können. Ich würde auch gerne noch viele verschiedene Orte und Lebensstile kennen lernen. Ein Traum ist es auch, eine Familie zu Gründen und mit meiner Frau und meinen Kindern glücklich zu sein. Es wäre das Schönste wenn ich all das schaffen würde!

Grazie, Lorenzo

 

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