05. Februar 2012
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Reisetipp: Tropea und Capo Vaticano

Tropea - die Perle Kalabriens
Im Süden Italiens befindet sich in der Region Kalabrien das alte malerische Städtchen Tropea. Direkt an der Tyrrhenischen Küste gelegen, erhebt sich Tropea auf einem Felsplateau 61 m über dem Meeresspiegel. Durch die ideale Lage des Felsens war Tropea in früher Zeit vor Angriffen der Seeräuber geschützt und konnte sich so zu einer blühenden Stadt entwickeln. Die Mauerwerke der alten Gebäude am Rande des Felsvorsprungs scheinen mit dem Felsen zu verschmelzen und haben bis heute den Erdstössen in Kalabrien stand gehalten.

Historische Altstadt
Viele alte Häuser zeigen eine bemerkenswerte Architektur. In den Fassaden erkennt man Löcher die nicht, wie man auf den ersten Blick annehmen könnte, von militärischen Auseinandersetzungen stammen. Ein Haus wurde zunächst ebenerdig oder zweistöckig gebaut. Bei einer erforderlichen Erweiterung um ein zusätzliches Stockwerk, konnten die Löcher zur Befestigung der Baugerüste wieder verwendet werden...

Die Geschichte Tropeas und seines historischen Stadtzentrums, das seitdem kaum verändert wurde, reicht bis ins 17. und 18. Jahrhundert zurück. Mit seinen verwitterten Palazzi und verwinkelten Gassen bietet Tropea eine traumhafte Kulisse für einen gemütlichen Bummel durch die Altstadt oder ein gelato auf der Piazza Ercole

Historische Altstadt
Viele alte Häuser zeigen eine bemerkenswerte Architektur. In den Fassaden erkennt man Löcher die nicht, wie man auf den ersten Blick annehmen könnte, von militärischen Auseinandersetzungen stammen. Ein Haus wurde zunächst ebenerdig oder zweistöckig gebaut. Bei einer erforderlichen Erweiterung um ein zusätzliches Stockwerk, konnten die Löcher zur Befestigung der Baugerüste wieder verwendet werden. Die Geschichte Tropeas und seines historischen Stadtzentrums, das seitdem kaum verändert wurde, reicht bis ins 17. und 18. Jahrhundert zurück. Mit seinen verwitterten Palazzi und verwinkelten Gassen bietet Tropea eine traumhafte Kulisse für einen gemütlichen Bummel durch die Altstadt oder ein gelato auf der Piazza Ercole.

Kirche Santa Maria dell'Isola
Am Strand von Tropea erhebt sich, abgeschieden auf dem Gipfel eines Sandsteinfelsens, die Benediktinerwallfahrtskirche (Chiesa) Santa Maria dell'Isola. Die erste Gründung der Kirche reicht in das frühbyzantinische Mittelalter zurück. Es lohnt sich, die steilen Treppen zur Kirche hinauf zu klettern. Von dort oben geniesst man einen traumhaften Blick auf Tropea sowie die dahinterliegende Berglandschaft. Hinter der Kirche befindet sich ein liebevoll gepflegter Garten mit vielen Kakteen und mediterranen Pflanzen. Von hier aus hat man einen Rundblick auf das Meer und die Küste mit ihren weitläufigen Sandstränden und verlassenen Buchten.

Weisse Sandstrände
Nördlich von Tropea liegt der Strand Marina del Porto. Direkt hinter der Küste erheben sich die Berge, wie überall in Kalabrien. Die Tyrrhenische Küste ist bekannt für ihr sauberes, glasklares Meerwasser sowie weisse, feine und weich abfallende Sandstrände. Bei guter Fernsicht bietet die Insel Stromboli eine Kulisse für einen unvergesslichen Sonnenuntergang.

Capo Vaticano
Die Küste südlich von Tropea erstreckt sich stark zerklüftet mit unzähligen einsamen Buchten und weissen Sandstränden. Hier, nicht weit von Tropea, befinden sich die schroffen Felsklippen des Capo Vaticano, ein Gebirgsläufer des Monte Poro. Dieses Kap, mit einer Höhe von 284 m über dem Meeresspiegel, bietet atemberaubende Ausblicke auf das tiefblaue Meer und die unberührte Natur. Die Unterwasserwelt um Capo Vaticano ist ein ideales Paradies für Taucher. Die Artenvielfalt und der Reichtum an Fischen in dem Meer um das Kap sind einzigartig in Italien. 

Die Umgebung
Entfernt man sich schon nur einige Autominuten von Tropea landeseinwärts, wird man erstaunt und überrascht sein über die Schönheit, Vielfalt und teilweise noch raue Ursprünglichkeit süditalienischen Bodens, der nicht viel mit Tourismus im herkömmlichen Sinn zu tun hat. In Kalabrien können Abenteuer unternommen werden, die geprägt sind von spontanen Begegnungen und Nähe zur Bevölkerung. Es kann ganz gut vorkommen, dass man unverhofft an ein Volksfest gerät, wo das ganze Dorf auf den Beinen ist und man mit in das Geschehen einbezogen wird.
Es sind unzählige albanische Dörfer zu entdecken, wo traditionelle Kleidertrachten Tagesordnung sind und der Traktor den Esel oder das Maultier noch nicht abgelöst hat.
Man wird in einem abgelegenen Agriturismo oder kleinen Albergo für wenig Geld eine aussergewöhnliche Bewirtung erhalten, die nicht von perfekter Organisation geprägt ist, aber unvergesslich bleibt.
Auf entlegenen Entdeckungsreisen sind durchaus noch Gasthöfe zu finden, die noch nie einen ausser-regionalen Gast empfangen haben. Italienische Gastfreundschaft verbunden Improvisation kommt dann richtig zum Zug.

Kleiner TIPP
Tropea ist für seine roten Zwiebeln, die sogenannten "Cipolle rosse", bekannt, die einen besonders süssen Geschmack haben und als kulinarische Spezialität gelten.

Kalabrien


Tropea Centro storico


Capo Vaticano