Novasol, "La vita è bella"
Michael Kypreos, 46-jährig, gebürtiger Grieche, 4 Kinder, alles Jungs mit kaufmännischer Ausbildung, 4-Sprachig. Touristiker (Fluggesellschaft, Tour Operator, Reiseführer-Verlag), SVEB1 (Schweizerischer Verband für Erwachsenen-Bildung), als Folge davon Neugriechisch-Dozent in Sprachschule, seit 2007 Country Manager für Novasol Schweiz.
Herr Kypreos, welche Entwicklungs- geschichte durchlief
NOVASOL?
NOVASOL wurde 1968 in
Kopenhagen in einem kleinen Kellerbüro gegründet und ist
zwischenzeitlich zum grössten Ferienhausanbieter Europas angewachsen. In sechzehn europäischen Ländern verfügen
wir über eigene Büros und in 22 Ländern bieten wir Ferienhäuser und
Ferienwohnungen zur Miete an.
Wie sieht Ihre
Unternehmensphilosophie aus?
Qualität, Service, Glaubwürdigkeit. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Hauseigentümern ist
sehr wichtig. Nur gemeinsam können wir die Qualität stets verbessern
und unsern Kunden einen Mehrwert bieten.
Was zeichnet NOVASOL heute
aus?
Eine bunte Angebotspalette für
jeden Geschmack und alle Bedürfnisse, Mehrwert durch kostenlose
Zusatzleistungen wie z.B.
Miet-Nebenkosten, Gratis- Eintritte für Freizeitvergnügen, Annullationsversicherung, Fährgarantie, hundefreundliche Häuser usw. Viele Kunden schätzen auch,
dass wir über lokale Angestellte verfügen und bei Notfällen schnell und
hilfreich agieren können.
Wie definiert sich Ihr
Zielpublikum?
Kürzlich hat eine interne
Studie aufgezeigt, dass unser Zielpublikum sehr vielfältig ist. Familien geniessen vor allem
die grosszügigen Platzverhältnisse und den im Gegensatz zu den üblichen
Badeferienpäckli geringen, finanziellen Aufwand. Aber auch das unbeschwerte Zusammensein, die persönlichen Freiheiten von
Hausferien und natürlich der grosse Erholungsfaktor sind klare Vorteile. Vitale und aktive Menschen
im etwas fortgeschrittenen Alter interessieren sich in hohem Masse für Kultur
und Natur (Wanderungen, Biking, Fischen, Stadtbesichtigungen usw.) Nicht zu vergessen sind die
vielen Hundehalter- und Halterinnen.
Diese Gruppe von Menschen möchten ihr Tier, meistens handelt es sich um
Hunde, gerne in di Ferien mitnehmen und suchen
hundefreundliche Unterkünfte. In etwas mehr als 50% unserer Domizilie sind
Hunde erlaubt und erst noch kostenlos. Ausserdem offerieren wir auch etliche
speziell hundefreundliche Ferienhäuser (Nähe Tierarzt, kein angelegter Garten,
grosses Grundstück). Eines haben diese Kunden
mehrheitlich gemeinsam: Sie reisen mit dem Auto in die Ferien oder mieten
zumindest eines im Ferienland. Die Anzahl Kunden, welche allerdings mit dem Zug
anreisen, egal ob in den Süden oder Norden, wächst stetig.
Wieviele Ferienwohnungen-
und Häuser bieten Sie weltweit an?
Weltweit bzw. europaweit
sind es 28’000 Domizile.
Welche Regionen Italiens bieten
Sie an?
In diesem einmaligen Land können
es nicht genug sein. Die Mehrheit
liegt, wie könnte es anders sein, in der Toskana. Aber auch in Umbrien,
Kampanien und in Sizilien
haben wir in vergangener Zeit unser Produkt ausgebaut. Kürzlich haben wir
ein zweites Büro in Venedig eröffnet – unser Ziel ist, zukünftig im nordöstlichen Teil
Italiens zu wachsen.
Wie findet man Kontakt zu
NOVASOL?
Über unsere Homepage www.novasol.ch
, aber auch über unsere Gratis-Buchungs-Hotline 0800 441 441. Ebenfalls in
einem unserer Partner-Reisebüros, wie z.B. die Kuoni oder SBB-Reisebüro, werden unsere Ferienhäuser
gerne gebucht.
Herr Kypreos, welches ist Ihr
persönliches Erfolgskonzept?
Mein Erfolgsrezept ist das
Erfolgsrezept von NOVASOL:Den Kunden und seine Bedürfnisse
in den Mittelpunkt stellen. Ausserdem imponiert mir, dass die ganz grosse
Mehrheit der Novasol-Mitarbeiter seit mehr als 20 Jahren, etliche mehr
als 30 Jahre, für unser Unternehmen arbeiten. Wir sind uns bewusst, dass unsere Kunden unsere Arbeitgeber
sind und versuchen tagtäglich, besser zu sein
als unsere Mitbewerber. Der Erfolg gibt uns Recht.
Wo erleben Sie Italianità in der Schweiz und/oder generell im
deutschsprachigen Raum?
Italianità erlebe ich tagtäglich
durch meine Mitarbeiterin Giovanna Cataldo, eine Italienerin mit
sizilianischen Wurzeln. Ausserdem
zählen etliche Menschen mit italienischer Abstammung zu meinem
Freundeskreis. Der häufige
Kontakt, vor allem in kulinarischer
Hinsicht und auf dem Fussballplatz, sind jeweils befruchtend. Und schliesslich denke ich heute noch mit
Wehmut an meinen ehemaligen Alfa Romeo !
Worauf würden Sie nie
verzichten wollen?
Auf meine Familie.
Was würden Sie in der Welt
gerne verändern?
Vieles, sehr vieles. Aber
was kann einer allein schon verändern? Wünschen würde ich mir etwas
weniger Neid und Missgunst und eine gerechtere Verteilung des
Wohlstandes.
Besten Dank Herr Kypreos
Antonio Iacovazzo, März 2010