05. Februar 2012
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..und am Abend Pastasciutta!

Italien ist bekannt für das gute Essen, die Mode, das Flair, die Sprache, das Meer und noch viele andere fantastische Aspekte.
Als ich heute morgen wieder einmal mit meinem Scooter am Gerichtshof angekommen bin, gab es draussen eine Menge Leute mit Aktentaschen, Handys und Pcs. Alle eilten und sausten und ich war inmitten diesem Gedränge von Arbeit, Stress und Leben.
Nun achtete ich, dass in diesem Kontext  viele Menschen weiblichen Geschlechtes waren. Täglich drängen sich schöne und weniger schöne Damengesichter durch die Aulas und die Korridore des Gerichtshofes und stellen die moderne, emanzipierte Frau dar. Sie kämpfen für die Rechte der Leute und zeigen sich mehr von ihrer beruflichen Seite als von der fraulichen.
Als ich heute morgen in meiner Arbeitswelt war, ging es um eine junge Afrikanerin, die in Italien politisches Asyl fragte. Während ich auf den Richter wartete und wartete und wartete…, konnte ich einem anderen Gerichtsfall zusehen. Es ging um eine Scheidung, was ich nicht besonders mag. Der Ehemann sass mit seinem Verteidiger auf  einer Seite und nebenan, etwa distanziert, waren die ex Ehegattin und deren Anwältin. Die beiden Damen verschüttet buchstäblich die Szene: In Rock und Tailleur kämpften sie sich durch um mehr Geld, mehr dies und das und weniger von dem und vom anderen zu erreichen. Und das bedingungslos.
Logisch, war der Richter auch eine Frau und alles wurde zugunsten der Ladies entschieden.
Danach kam ich endlich daran und es lief alles ein bisschen ruhiger, trotzdem erreichte ich diplomatisch mein Resultat.
Als ich mit meinem Scooter nach Hause kam, zog ich meine Kochschürze an und begab mich an den Kochherd. Was danach kam, ist der absolute, authentische, einzigartige Ausdruck der Frau: ein  wunderbarer, schmackhafter, leckerer Teller Pasta!!!!

März 2010

Eva Gallo

Diese Schriften erzählen die Erlebnisse von Eva Gallo, Wirtschaftsjuristin, Freelance Redakteurin und vieles mehr! Nachdem Sie einige Zeit in Italien gelebt hat, erlebt sie momentan die Schweizerrealität. So oft wie möglich ist sie unterwegs und kehrt mehrmals jährlich zurück nach Italien. Somit erlebt sie die Freude von beiden Realitäten, im guten und im schlechten Sinne!