Meine Reise in die Schweiz
Meine Reise in die Schweiz ist immer anders. Manchmal bin ich glücklicher, manchmal trauriger, manchmal freue ich mich, nur einen kurzen Aufenthalt zu planen. Ab und zu kommt es auch vor, dass ich für längere Zeit zurückkehren möchte. Also, bei jeder Reise fühle ich anders.
Klar, sobald ich wieder in Rom bin und aus Arbeitsgründen durch Italien reise, vergesse ich jede melancholische Erinnerung, die mich an die Alpen erinnert. Trotzdem, Kleinigkeiten bringen mich wieder mit dem Kopf in die Schweiz zurück. Es können die Schweizer Garden in Rom sein, da ich nahe bei S.Peters Kuppel arbeite, oder die interessierten Schweizer Touristen, die mit einem lustigen Italienisch nach der „Piazza di Spagna“ fragen. Oder mein Handy, das ich auf Deutsch eingestellt behalte! Ernst gesagt, klar gibt es viele andere Dinge, die mich im guten und im schlechten Sinne in die Schweiz zurückbringen! Diesmal kehre ich zum Beispiel für ein paar Tage zurück und fahre mit dem Bus Richtung Norden durch die Halbinsel. Ich versuche immer mit verschiedenen Verkehrsmitteln zu reisen. So ist es jedes Mal ein Erlebnis, als hätte ich ein anderes Ziel geplant. Was natürlich bequem ist, ist das Flugzeug. Aber mit dem Bus zu reisen ist nach wie vor interessant! Man trifft oft ältere Pärchen, die mit Freude und Liebe zu ihren Angehörigen, die in der Schweiz sind, zu Besuch gehen und ihnen die Heimprodukte bringen. Die besten Salamis oder Tomaten im Glas, einen guten Tropfen oder einen heimischen Käse. Was bei mir aber auch vorkommt, ist das Umgekehrte: Zurück nach Italien ohne Dies und Das aus meiner Schweiz? Oh nein! Worum es sich genau handelt, werdet ihr sicher in der nächsten Zeit vernehmen!
Saluti!
Eva Gallo-Februar 2010, Rom
Diese Schriften erzählen die Erlebnisse von Eva Gallo, Wirtschaftsjuristin, Freelance Redakteurin und vieles mehr! Nachdem Sie einige Zeit in Italien gelebt hat, erlebt sie momentan die Schweizerrealität. So oft wie möglich ist sie unterwegs und kehrt mehrmals jährlich zurück nach Italien. Somit erlebt sie die Freude von beiden Realitäten, im guten und im schlechten Sinne!