Vacanze: wohin geht's?
Schön:
Ich freue mich auf das Abfahren. Der 31. Juli gilt in Italien als
allgemeiner Ferienanfang. Auf den Autobahnen drängen sich die Autos zu
den begehrten Zielen und in den Flughäfen, sowie in den Bahnstationen und
Hafen erscheinen Massen von Leuten um nach irgendwo abzufahren.Laut
einer italienischen Studie, ist dieses Jahr „Cortina D’Ampezzo“ das
angesagteste Ferienziel. Die Italiener schätzen also immer mehr die
Berglandschaft und die Schönheit der Frische anstelle vom Schatten der
Palmen und vom Kokusnussverkäufer am Strand.
Die Dolomiten, im
Norden, ziehen also an. Man merkt vielleicht den Effekt der
institutionellen Sozial Kommunikation. Tatsächlich läuft im
italienischen Fernsehen eine Werbung, die mit der Unterstützung der
aktuellen Regierung realisiert wurde: Die Stimme unseres
Ministerpräsidenten erzählt von den schönen Bildern die aufgezeigt
werden. Es handelt sich um Italienische Sehenswürdigkeiten. Die Werbung
hört auf mit der Einladung die schöne Halbinsel zu erobern.
Nun wo
werde ich hinfahren? Was Berge angeht habe ich leider eine Macke: Ich
bin nationalistisch und geniesse nur eine Wanderung in meinen Schweizer
Bergen. Sowie auch das Skifahren! Anderseits, bade ich nur in Italien:
Salzwasser dient als auch Peeling, ein Plus, welches das Süsswasser
unseren schönen Seen leider nicht bieten kann. Zu kompliziert, meint
Ihr? Neee. So bin ich aufgewachsen und das kann man nicht ändern. Ich
bin zu Hause dort, wo mir die Umgebung gefällt. Manchmal am Meer, dann
wieder an der Limmat, an Weihnachten in Luzern, Ostern im Süden,
Skiferien im Wallis und wenn es geht in bella Italia überall!
Eva Gallo, August 2010
Diese Schriften erzählen die Erlebnisse von Eva Gallo, Wirtschaftsjuristin, Freelance Redakteurin und vieles mehr! Nachdem Sie einige Zeit in Italien gelebt hat, erlebt sie momentan die Schweizerrealität. So oft wie möglich ist sie unterwegs und kehrt mehrmals jährlich zurück nach Italien. Somit erlebt sie die Freude von beiden Realitäten, im guten und im schlechten Sinne!